20.7.2026

KI: Welche ist "die beste"?

In diesem Blogbeitrag geh ich der Frage nach, welches KI-Modell man am besten nutzt.

Seit ein paar Wochen hör und sehe ich nur noch Fable hier, Fable da. Leute, die zum ersten Mal das Terminal auf ihrem Mac entdeckt haben, sind plötzlich AI-Engineers.

Auf einer Veranstaltung wurde ich gefragt, mit welchem Modell ich arbeite, welches ich für "das Beste" halte und mit welchem man jetzt arbeiten sollte.

Meine Antwort war: "Scheissegal." Hauptsache du bleibst bei einem und lernst erstmal die Grundlagen.

Du wirst kein Profi-Rennfahrer, indem du jede Woche mit einem neueren, besseren, schnelleren Auto fährst.

Du wirst Profi, indem du dich auf ein Modell einlässt und dabei bleibst. Jedes Auto - genauso wie jedes KI-Modell - hat seine spezifischen Eigenheiten. Der größte Motor bedeutet nicht automatisch die schnellste Rundenzeit.

Du als Mensch musst lernen, damit umzugehen. Du musst die Eigenheiten des jeweiligen Modells rausfinden und ein Gespür dafür zu entwickeln. Kein Auto und kein KI-Modell ist perfekt. Du musst lernen es für dich am besten zu nutzen. Das ist viel wichtiger als jede Woche zu dem Auto zu wechseln, was ein paar PS mehr hat als das Alte.

Reine Leistung bringt dir gar nichts, wenn du kein Gespür für Kurvenlage und Streckenbedingungen hast.

Meine persönliche Meinung ist sogar: Wenn du nicht weißt wie Motor, Kupplung und Getriebe funktionieren, dann fahr erst gar keine Rennen.

Wenn der richtige Fahrer mit einem 40 Jahre alten Ur-Quattro fährt, ist er immer noch schneller als ein Greenhorn mit einem protzigen Lambo.

Das Modell, mit dem du arbeitest, ist egal. Lerne damit umzugehen und erkundige dich auch über die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Preise der jeweiligen Werkstätten. Sonst musst du dein Auto in der Werkstatt stehen lassen, weil du die Rechnung des Kundendienstes nicht zahlen kannst...

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